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Ankunft auf der Insel 2018

Hallo, ich bin wieder in Norwegen und nach einer überstandenen Grippe auch wieder auch wieder einsetzbar.

Nach etwa zweiwöchigen herrlichen Aufenthalt in Berlin auf der Rückkehr aus dem Süden, habe ich noch schöne zwei Tage  in der Nähe von Buxtehude bei meinen besten Freund Hannes verbracht. .

Von dort bin ich dann über Flensburg nach Dänemark, mit intensiver Grenzkontrolle, dem Vorzeigen aller Papiere,  Kontrolle des Fahrzeuges auf einem Sonderparkplatz und intensiver Verdachtsbefragung über Grund der Einreise als fast 73jähriger Deutscher (Rentner-/Seniorterrorist???) mit norwegischem Kennzeichen am Fahrzeug.

 

 

 

 

Die weitere Reise war mit Sonne, Regen, Eis, Schnee und Wind gespickt, also völlig normal wie jedes fast jeder Jahr!!!


 

                                                     

Angekommen wurde der von der Tochter in Berlin gebackene Osterhase mit Schoko-überzug zusammen mit einem frischen Kaffee verspeisst.

Natürlich nachdem der Ofen angeheizt war und erste Wärme spendete!

 

 

Bild-Url: https://up.picr.de/32439819ea.jpgHabe heute meine Medizin - aufgesetzter Vogelbeer-Likör - fertiggegestellt!!!

 

 

 

 

Boot ist schon einige Tage im Wasser.

Es war hier die letzte Woche ein Superwetter.

Jedoch erst seit 14 Tagen gibt es hier keinen Frost mehr.

Seit Weihnachten war hier durchgehend Frost.

Es war der kälteste Winter der hier je aufgezeichnet wurde.

 

Das hat auch einige Auswirkungen auf meine Angelei, die Fische (Dorsche) sind noch nicht in den flacheren Gewässern und wenn doch "beissen" sie noch nicht. Sie suchen eher kleine Krebse am Boden! 

Einen meinen ersten Dorsch in diesem Jahr  habe ich doch noch geangelt und sofort nach dem filitieren in der Pfanne gebraten!!

Danach ging es auf den Liegesessel, um vor dem TV zu schlafen, ....is halt so nach einem Eiweißschock !

 

Ach ja, da war ja noch ein kleines Mißgeschick.

Nach dem ich hier amkam, hatte ich es gerade noch so mit dem vollen Fahrzeug auf dem vereisten und mit harschem Schnee bedeckten Weg auf Nordseite hoch geschafft. So hatte ich sofort zwei Tage später mit dem Traktor und Schieber den Schnee abetragen.

Faul wie ich bin hatte ich aber keine Ketten aufgezogen.

Ging zweimal gut, dann war aber der vereiste Schnee fast weg. Der Boden war aber noch tief gefroren und mit dem wärmeren Wind wurde das entsprechende Wegstück mit starker Steigung spiegelblank.

Bei der letzten Tour heimwärts drehten die 4 Räder durch und auch der heruntergelassene Schieber stoppte den 4t Traktor nicht!!!!

Wie in Zeitlupe ging es dann rückwärts und plötzlich den 3 Meter tiefen Hang hinab.

Uuuhhaaa, das war ein Gefühl!

Nach einer Schreckminute konnte ich die Tür (wie eine Klappe) nach oben öffnen und aussteigen. Zum Überschlag kam es nicht wegen des Schiebers, der sich in den Boden bohrte und halt gab.

Auch einige Büsche haben den Absturz und Überschlag gebremst.

Gott, Budda usw. sei dank....kein Personenschaden, nur viel, viel Adrenalinausstoß!

Hilfe gab es sofort. Nach mehreren vergeblichen Versuchen gelang die Bergung zwei Tage später, mit starkem Frontlaster und einigen Abholzungen in der Umgebung.

Der schräg hängende Traktor sofort war mit einem Kettenzug  an einem Baum auf der anderen Seite des Weges gegen Überschlag gesichert.

Hochziehen war mehrfach nicht erfolgreich. Auch ein vesuchtes Anheben von der Rückseite mit dem kleineren Traktor mit Frontlader gelang nicht.

 

So musste ein weiterer Nachbar mit großem Traktor und starkem Frontlaster den Schieber anheben und den Traktor in der richtigen Richtung den Hang herunterziehen, wo bei der Kettenzug gelöst wurde.

Ist wirklich gut gelungen!!!

So konnte ich meinen nicht beschädigten Traktor mit angehobenen Schieber ebenfalls über den noch gefrorenen Moorboden mittels Vierradantrieb an anderer Stelle wieder auf den Weg fahren!

 

Übrig geblieben sind Abholzungen die notwendig waren, um einen Weg zum Unglücksort zu bahnen und den Traktor von Gehölz zu "befreien".

Also noch Brennholz gemacht, muß ich nur noch einsammeln.

Ein großes Dankeschön --tusend takk- an meine Nachbarschaft.

Hier in der Pampa herrscht noch Gemeinsinn, ...............deshalb lebe ich auch hier gut und gerne!!!

Bis dann

Klaus

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