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Tour von Hitra in Norwegen nach Berlin und Hamburg                                    2.  Mit dem Boot auf der Elbe

Tour nach Berlin und Hamburg

2. Hamburg und die Elbe

So jetzt kommt der zweite Teil der Tour, die kleinen Fahrten auf der Unterelbe.

Eigentlich hatten wir eine durchgehende Tour von 5-6 Tagen geplant, aber es kam wie immer anders.

Mein Freund Hannes wurde wegen eines Krankenhausaufenthaltes des Hafenmeisters von Teufelsbrück „Ersatz-Hafenkuli“ und konnte nicht so richtig lange weg.

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Pech gehabt und das Beste daraus gemacht!

 

Das Wetter war absolut unbrauchbar, Regen, Regen und viel, viel Wind!

Die Stiftung „Hafen Teufelsbrück“ hat ja einen uriges Restaurant auf einem Pontong der nun öfters von uns frequentiert wurde.

Wir haben ein Fahrt aufwärts nach „Zollenspieker“ gemacht und haben dort im „Club „ übernachtet.

Weil mein lieber Freund bei der dortigen Morgentoilette seine Geldtasche verloren  und eine nette ältere Clubdame diese gefunden hatte, fuhren wir diese Tour noch einmal!

Weil es so schön war!! Das Wetter wurde auch besser.

Abends haben wir dann in dem angrenzenden "Tagungshotel" erneut in der Bar gesessen.....!!! Es waren wenigstens schon mehr "Objekte" zum anschauen da als am Vortag.

Am nächsten Tag konnten wir etwas später die Leinen los machen weil sich die "Gezeit" ja auch um eine gute Stunde "verspätete". Das Wetter war auch schön und der Fischer hatte das "Auslegernetz" draußen,....vermutlich schlief er bis zu Gezeitenwende.

 

Wir sind auch noch mal kurz in die Richtung Cuxhafen gefahren und haben hinter der "Lühe Sand" Insel geankert und ein wenig den Schiffsverkehr observiert, bei einem ausgiebigen längerem Frühstück. Das Wetter hat uns aber den großen Spaß verdorben.

So bin ich dann vor der nächsten Vergnügungsfahrt mit mehreren engeren und weiteren Bekannten vorzeitig wieder nach Norden gereist.

In Wischhafen bin ich mit der Fähre auf die andere Elbseite und dann auf die A7 Richtung Flensburg....Dänemark....Schweden....Norwegen...bis zur Insel Hitra!

 

Leider kann ich  nun nicht so viel davon Berichten wie ich geplant hatte.

 

Wir hatten aber vor 2 Jahren schon einmal eine gemeinsame Bootstour gemacht.

Es ging Elbaufwärts bis in die "Oberelbe" nach der Schleuse und wir wollten sogar bis Magdeburg, falls die Zeit reicht.

Aber auch da war "Odin" gegen uns und schickte uns Regen, Sturm und Hochwasser.

Ich stelle den schon an anderer Stelle geschriebenen Bericht hier moderiert ein.

 

 

2.1. Eine schöne Elbtour

 

 

Wir hatten auch hier nur Wind und Regen bis zum letzten Tag.
Ich werde aber trotzdem berichten, denn es war richtig wieder mal schön mit meinem Freund eine Tour zu machen. Nicht mehr so wild wie früher, aber noch interessant.

So sind wir die Elbe aufwärts gefahren, bei Wind, Regen und hohem Wasserstand.
Unsere Reisegeschwindigkeit war knapp 4 Knoten bei 1800 Umdrehungen, da der Strom so stark war.

Das Boot hat die Rumpfform eines Rettungsbootes und wurde in Polen gebaut. Es ist jetzt 10 Jahre alt.
Sieht aber noch wie neu aus.
Mein Freund liebt sein Boot und ist die Sommermonate meist auf dem Boot ,Tag und Nacht.

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Da kann man schon wohnen drauf. Mit zwei Personen geht dies ausgezeichnet.

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Mein Freund liegt im kleinen Hafen von Teufelsbrück, einer Stiftung, gleich gegenüber den Airbuswerken.
Eigentlich hat er noch einen Platz im Stader Hafen,

Das Boot hat kein Wasser unterm Kiel

Bild-Url: http://up.picr.de/14773940be.jpg Auch hier fällt der Hafen für mindestens gute zwei Stunden trocken und man kann nicht rein und raus.
Im Stader Hafen ist die Zeit noch länger und man noch abhängiger von den Gezeiten.




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Wir sind dann bei auflaufendem Wasser aus dem Hafen und Richtung Hamburger Hafen.
Man kann das Boot von innen und außen steuern.


Mit der Heizung war es richtig gemütlich innen!!!

Wie schon gesagt, das Wetter hätte schöner sein können, aber man kann ja nichts ändern und nur das beste daraus machen.

Es hatte mal nicht geschüttet und die Flut kam, so sind wir ausgelaufen und gleich in die Süderelbe abgebogen.
Die Hochstraße die früher über den Freihafen, den es ja nicht mehr gibt, führte.
 


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Die Schleuse in Geestacht wo wir mit den Binnenfrachtschiffen durchgeschleust wurden.
Wir mussten eine Weile warten, da gerade hochgeschleust wurde.


Erst gehen dann die Binnenschiffe hinein. Es können bis zu vier 80-100 Meter Frachtschiffe in eine Schleusenkammer, wie auch bei unserer Schleusung.


Es waren nur 80Meterschiffe drin, so war noch viel Platz für die Sportschiffer, die über Lautsprecher aufgefordert werden einzufahren und an welcher Seite festgemacht werden muß.

Der Schleusenmeister sitzt in einem der Türme und kann alles beobachten.
Es ist für Sportboote nicht einfach an den Wänden der Schleusenkammer, die aus glattem Beton besteht, festzumachen und das Boot paralell zu halten.
Man kann nur an der eingelassenen Stahlleiter, an einem Punkt, festmachen und wenn die Frachtschiffe starten das Boot zu halten bei starkem Schraubenstrom. Besonders schlimm ist dies, wenn noch mehrere Boot bei Dir festgemacht haben.
Bei uns ging alles klar und die 6 Sportboote kamen gut aus der Schleuse.
Es war nicht viel los denn es war ja schon seit Tagen sch..... Wetter.
Da wir bei Hochwasser ankamen war die Schleusung auch nicht so hoch.


Wir fuhren dann weiter auf der Oberelbe.
Die Unterelbe geht bis zu den Eisenbahnbrücken. Dies ist insoweit wichtig da dort aufwärts die Binnenschifffahrtordnung gilt.
Bis dort hin auf der Unterelbe gilt die Seewasserstraßenordnung.
Also auch zwei verschiedene Berechtigungszertifikate

Wir sind dann mit einem Zwischenstop nach Lauenburg getuckert, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 4 Knoten gegen den starken Strom der schon hochwasserführenden Elbe.

 



In der Marina von Lauenburg haben wir dann im "Skippertreff" gut gespeist und auch bis zum Schluß auch noch einige Gläschen getrunken, zumal wir in fortgesetzter Stunde feststellten, der Mann der Chefin ist noch 60 Tage bei dem gleichen großem Verein in dem ich gedient hatte und wir sogar gemeinsame Bekannte hatten.
Na ja , manch einer weis ja wie so etwas ausgeht.
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Glückliche Gesichter bei der Steakpfanne mit Bratkartoffeln 
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Getankt wurde auch noch unter Bewachung des Hafenhundes


Am nächsten Tag schon bei Morgengrauen aus dem Hafen und bis Hitzacker durchgefahren.
Dort dann angelegt und in einer Bäckerei gefrühstückt , eingekauft und Geld geholt.
Auf der Fahrt haben wir dann noch ein Gegenmittel für das Bitburger eingenommen
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Wir sind dann noch den ganzen Tag bis Gören gefahren, wo man nach Berlin abbiegen könnte.
Wir sind dort aber geblieben, da wir das "Endspiel Championlique" auf der Großleinwand im dortigen Hotel ansehen wollten.

Außerdem hatten wir Besuch von einer "Bedienung" aus dem "Engel" ein VIP-Restaurant auf dem Anleger in HH - Teufelsbrück.
Auch sie hatten wir  u.a. "adoptiert" ( früher hatten wir uns immer verlobt, haben dafür aber den Zenit überschritten) und sie hatte sich so gefreut, dass wir nach Döbern, ihrer Heimat, kommen und sie auch noch freie Tage hat und dort ist.

Bilder habe ich davon leider nicht, da es nur regnete, regnete und regnete ohne Unterbrechung
Es ging dann wieder zurück mit 1800 Umdrehungen, jetzt aber mit guten 8 Knoten.
Wir waren fast die einzigsten, bis auf die schnell abwärts fahrenden Lastschiffe aus Tschechien, die mit gut 15-18 Knoten "vorbei rasten", haben wohl das Hochwasser ausgenutzt.
Wir haben dann noch eine Nacht in Lauenburg verbracht und am nächsten Morgen getankt. Mussten aber noch auf die Chefin mit dem Wachhund warten.


Hier nochmal der Hafen der Marina von Lauenburg, wir liegen in der Mitte.
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Das Hochwasser war dann extrem.

http://www.ardmediathek.de/das-erste/bre…mentId=15132122

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1311922.html


Wir sind dann über die Süderelbe in den Hamburger Hafen mit der Überseebrücke

Die Containerschiffe sind die Gegenwart und auch noch die Zukunft für die Transportschifffahrt.

 


In Hamburg wird bald ein vollautomatischer Containerhafen vorhanden sein, wo die Schiffe ohne Kran- und Fahrzeugpersonal die Schiffe be-und entladen. Die Container werden registriert gestapelt zum weiteren Transport bzw. für die richtige Schiffsbeladung.
Es ist ein Wahnsinn !!

 

Auch orginelle Architektur ist zu sehen.... na ja, ist geschmackssache!
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Hier noch ein alter "Hafeneisbrecher"
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Das ausrangierte Feuerschiff von der Elbmündung liegt auch als Museumsschiff dort.


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"Der Mann auf der Elbe" der stand schon da als wir losfuhren und stand noch so da als wir zurück kamen.
Der wird wohl noch lange dort stehen und in den Hafen sehen oder flußabwärts nach Cuxhafen...wie die Gezeiten es wollen!!


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Dann kam zufällig auch noch am letzten Tag die "Alexander von Humbold" eines der größten Containerschiffe erstmalig in den Hamburger Hafen, vermutlich um eigentlich die umstrittene Elbvertiefung zu unterstützen.
Ansonsten kann man sich die "Schiffstaufe im Hamburger Hafen" nicht erklären. Wird in Asien gebaut und fährt "ungetauft" und nicht voll beladen nach Hamburg.
Welche Mannschaft fährt auf einem ungetauften Schiff, das einen hochtrabenden Namen hat ???
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Die beiden Schlepper vorn und hinten werden den "Kahn" im Hafen drehen.


Zufällig war auch der NDR gerade dort und wir wurde auch noch "Fernsehstars".
Könnt ja mal den Link anklicken.
Wer Interesse hat gibt noch mehr Sendungen über dies Schiff, werden ihr ja sehen.
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ha…/hamj27235.html
Nachmittags sind wir dann mit dem Tourenboot auf die andere Seite zum Airbuswerk, wo mein Auto am Zaun ( bewacht von den Kameras des Werksgeländes) geparkt war.
Das war die kleine Tour mit meinem besten Freund, die hatte mich wieder richtig aufgebaut
Das wars dann,
Klaus

 

 

 

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